Michael Kreis – Dirigent
Als Chorleiter und Initiant von neuen Musikprojekten lässt Michael Kreis wunderbare Klangwelten entstehen und formt aus Sängern und Musikern strahlende Klangkörper. Seine Musikalität, Begeisterung und Leidenschaft reissen Mitwirkende und Publikum gleichermassen mit. Freude, Emotionen, hohe technische Ansprüche, Virtuosität und eine grosse Portion Abenteuerlust sind es, die Michael Kreis mit seinen Chören klassische Werke und musikalisches Neuland erobern lassen. Parallel zur Primarlehrerausbildung Gesangsstudium mit Lehrdiplom bei Jakob Stämpfli an der Musikhochschule Bern. Konzertdiplom bei Hans-Joachim Beyer an der Musikhochschule Leipzig. Besuch der Liedklasse von Hartmut Höll an der Züricher Musikhochschule. Zweimaliger Gewinner des Migros-Stipendienwettbewerbs mehr

Die Schweizer Sopranistin Sara Jäggi begann ihre musikalische Ausbildung am Konservatorium für Musik und Theater Bern mit dem Klavierstudium bei Tomasz Herbut. Nach dem Bachelor-Abschluss Klavier folgten Gesangsstudien am Koninklijk Conservatorium Den Haag. Hier erlangte sie das Lehrdiplom für Klassischen Gesang bei Rita Dams und Maria Acda. Dabei entdeckte sie ihre Leidenschaft für den Deutschen und Italienischen Barock, vertiefte ihre Studien bei Jill Feldman, Michael Chance und Peter Kooij am Early Music Department in Den Haag und schloss ihre Spezialausbildung mit dem Solistendiplom (Master) ab. Dieser Schwerpunkt bestimmt ihre weitere musikalische Karriere. Ihre Neugier nach Erweiterung der stimmlichen Ausdruckskraft und neuen Klangfarben bringt sie immer wieder zu ihrem langjährigen niederländischen Lehrer Ronald Klekamp. Ihre Aktivitäten sind vielfältig und umfassen Oratorium, Kammermusik und zeitgenössische Improvisation. Sie wird regelmässig eingeladen von Ensembles wie z.B. Collegium Vocale Gent (Philippe Herreweghe) mehr

​Die Schweizer Mezzosopranistin Claude Eichenberger studierte bei Elisabeth Glauser an der Hochschule der Künste Bern, wo sie 2003 mit dem Solistendiplom mit Auszeichnung und Eduard-Tschumi-Preis  abschloss. Ihre Opernausbildung vervollständigte sie am Internationalen Opernstudio Zürich.Als festes Mitglied des Ensembles bei Bühnen Bern interpretierte sie hier u. a. Carmen, Ortrud (Lohengrin), Venus (Tannhäuser), Brangäne (Tristan und Isolde), Fricka (Walküre), Herodias (Salome), Judith (Herzog Blaubarts Burg) und die Küsterin (Jenůfa).2018 kehrte Claude Eichenberger als Dozentin an die Hochschule der Künste Bern HKB zurück (Abteilung Jazz und Contemporary Music) zurück.
Ab Studienjahr 23/24 wechselt sie innerhalb der HKB in die Abteilung Musik Klassik als Dozentin für das Kernfach Gesang und spielt sowohl dort als auch als Privatlehrerin die Impulse an nächste Sänger:innengenerationen weiter    mehr

Cornel Frey, 1977 in Luzern geboren, erhielt seine Ausbildung bei den Luzerner Singknaben und bei Prof. Jakob Stämpfli an der Hochschule für Musik und Theater Bern. Anschließend an sein Studium war der Tenor Mitglied des Internationalen Opernstudios Zürich. Bevor er bis 2012 beim Staatstheater am Gärtnerplatz in München engagiert war, gehörte er von 2003 bis 2009 dem Ensemble der Wuppertaler Bühnen an, wo er wichtige Partien des Spieltenorfaches sang. Seit der Spielzeit 2012/13 ist Cornel Frey an der Deutschen Oper am Rhein engagiert. Hier war er in jüngster Zeit als Mime (Wagner „Das Rheingold“, „Siegfried“), Astrologe (Rimski-Korsakow „Der goldene Hahn“), Brighella (R. Strauß „Ariadne auf Naxos“), Hexe (Humperdinck „Hänsel und Gretel“), Eisenstein (J. Strauss Sohn „Die Fledermaus“) und neben weiteren Partien als Almaviva (Rossini „Il barbiere di Siviglia“) zu hören  mehr

Obwohl Marc-Olivier Oetterlis zweite Leidenschaft – das Fliegen – beinahe zu seinem Beruf geworden wäre, blieb der Sänger bei der Musik. An der Hochschule der Künste in Bern schloss er seine Studien 1996 bei Prof. Jakob Stämpfli ab, danach folgten Kurse und Unterricht bei Margreet Honig, Alexandrina Milcheva, Jan-Hendrik Rootering, Elisabeth Schwarzkopf und seit 2010 arbeitet er mit Miriam Jaskierowicz-Arman.   Marc-Olivier Oetterli versteht sich selbst als Allrounder. Mozart und Rossini liegen ihm sehr – sowie Britten, Janacek und im Konzert auch Bach. Eine Vielfalt, bei dem ihm die Leichtigkeit, mit der er Noten, Texte und Partien lernt, hilft. „Don Giovanni“ war die erste Oper, mit der er sich bis ins Detail beschäftigen durfte und derer er, so gesteht er, nie müde werde. Sei es der Strippenzieher Leporello, die finstere Gestalt des Prospero, der muntere Papageno oder auch nur die zauberhafte Musik –diese Oper von Mozart begeistert Marc-Olivier Oetterli. mehr