Mit den Kantaten BWV 170 „Vergnügte Ruh, beliebte Seelenlust“ und BWV 169 „Gott soll allein mein Herze haben“ erklingen zwei herausragende geistliche Solokantaten Johann Sebastian Bachs für Altstimme. Beide Werke zeichnen sich durch ihre besondere Verbindung von innerer Andacht, virtuoser Gesangslinie und virtuoser obligater Orgelbegleitung aus. Die Berner Mezzosopranistin Claude  Eichenberger musiziert gemeinsam mit dem Berner Barockorchester amici musici unter der Leitung von James Holloway. Marc Fitze übernimmt den obligaten Orgelpart.

Mit den Kantaten BWV 170 „Vergnügte Ruh, beliebte Seelenlust“ und BWV 169 „Gott soll allein mein Herze haben“ erklingen zwei herausragende geistliche Solokantaten Johann Sebastian Bachs für Altstimme. Beide Werke zeichnen sich durch ihre besondere Verbindung von innerer Andacht, virtuoser Gesangslinie und virtuoser obligater Orgelbegleitung aus. Die Berner Mezzosopranistin Claude  Eichenberger musiziert gemeinsam mit dem Berner Barockorchester amici musici unter der Leitung von James Holloway. Marc Fitze übernimmt den obligaten Orgelpart.
Mit den Kantaten BWV 170 „Vergnügte Ruh, beliebte Seelenlust“ und BWV 169 „Gott soll allein mein Herze haben“ erklingen zwei herausragende geistliche Solokantaten Johann Sebastian Bachs für Altstimme. Beide Werke zeichnen sich durch ihre besondere Verbindung von innerer Andacht, virtuoser Gesangslinie und virtuoser obligater Orgelbegleitung aus. Die Berner Mezzosopranistin Claude  Eichenberger musiziert gemeinsam mit dem Berner Barockorchester amici musici unter der Leitung von James Holloway. Marc Fitze übernimmt den obligaten Orgelpart. 
John Holloway, Dirigent

John Holloway zählt zu den bedeutendsten Persönlichkeiten der historischen Aufführungspraxis. Bereits früh erhielt er Unterricht bei Yfrah Neaman und studierte an der Guildhall School of Music and Drama in London. Nach ersten Engagements bei renommierten Ensembles wie der Academy of St. Martin in the Fields wandte er sich ab den 1970er Jahren zunehmend der Barockvioline zu.

Als Solist, Konzertmeister, Dirigent und Musikwissenschaftler arbeitete Holloway mit zahlreichen führenden Barockorchestern zusammen und prägte die internationale Alte-Musik-Szene nachhaltig. Besondere Anerkennung erhielt er durch seine vielfach ausgezeichneten Einspielungen, darunter die Rosenkranz-Sonaten von Heinrich Ignaz Franz Biber sowie Werke von Vivaldi und Händel.

Neben seiner Konzerttätigkeit war John Holloway Professor und Gastdozent an verschiedenen europäischen Musikhochschulen, unter anderem in Dresden und Trossingen. Heute gilt er als einer der angesehensten Interpreten und Pädagogen im Bereich der historischen Aufführungspraxis.

Claude Eichenberger, Alt

Die Berner Mezzosopranistin Claude Eichenberger studierte an der Hochschule der Künste Bern sowie am Internationalen Opernstudio Zürich. Als langjähriges Ensemblemitglied von Bühnen Bern interpretierte sie zahlreiche bedeutende Rollen des dramatischen Mezzosopranfachs, darunter Carmen, Ortrud, Venus, Brangäne, Fricka und Herodias.

International gastierte sie unter anderem an der Staatsoper Unter den Linden Berlin, der Alten Oper Frankfurt, in Kopenhagen, Amsterdam sowie an der Hamburger Staatsoper. Darüber hinaus ist sie eine gefragte Konzertsolistin mit einem breiten Repertoire von Mahler bis Bernstein.

Neben ihrer internationalen Konzert- und Operntätigkeit engagiert sich Claude Eichenberger intensiv in der Ausbildung junger Sänger:innen und unterrichtet an der Hochschule der Künste Bern. Für ihr künstlerisches Wirken wurde sie 2022 mit dem Musikpreis des Kantons Bern ausgezeichnet.

Sabine Stoffer, Konzertmeisterin

Die Barockgeigerin Sabine Stoffer konzertiert international als Solistin, Konzertmeisterin und Kammermusikerin. Sie arbeitet mit renommierten Ensembles wie Brecon Baroque, Les Passions de l’Ame, Le Concert de la Loge sowie zahlreichen europäischen Alte-Musik-Formationen zusammen. Als leidenschaftliche Kammermusikerin gründete sie gemeinsam mit dem Cellisten Pierre-Augustin Lay das Ensemble Otium.

Mit ihrem Duo Libro I und dem Lautenisten Alex McCartney erhielt sie internationale Anerkennung; die CD Fantasia Incantata wurde unter anderem im New Yorker besonders hervorgehoben.

Neben ihrer intensiven Konzerttätigkeit engagiert sich Sabine Stoffer als Pädagogin und Organisatorin. Seit 2018 unterrichtet sie Barockvioline an der Musikschule Konsi Bern und leitet seit vielen Jahren das Kammermusikfestival Kapellenkonzerte in Arni/Biglen. Für ihr künstlerisches Schaffen wurde sie mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Steinitz Bach Prize sowie dem Berner Förderpreis „Coup de Coeur“.

Marc Fitze, Organo Obligato

Marc Fitze studierte Orgel an der Musikakademie Basel bei Guy Bovet sowie am New England Conservatory of Music in Boston bei Yuko Hayashi. Er schloss seine Studien mit Lehr- und Solistendiplom ab und wurde 2002 mit dem Hans-Balmer-Preis für das beste Orgeldiplom des Jahres ausgezeichnet.

Als Organist, Dirigent und Spezialist für historische Aufführungspraxis widmet sich Marc Fitze insbesondere dem Kunstharmonium. Er konzertiert international sowohl solistisch als auch mit renommierten Orchestern wie den Wiener Symphonikern, dem Musikkollegium Winterthur oder dem Zürcher Kammerorchester und wirkt regelmässig als Dozent und Experte für historische Instrumente.

Seit 2012 ist Marc Fitze Hauptorganist der Heiliggeistkirche Bern und künstlerischer Leiter der dortigen Kirchenmusik. Neben seiner Tätigkeit als Konzertorganist unterrichtet er Orgel am Konservatorium Bern und engagiert sich für zahlreiche Konzert- und Vermittlungsprojekte, darunter die Barock-Konzertreihe, Kantatenprojekte sowie die beliebten Orgelpunkt-Konzerte.

Cantemus Heiliggeist

Das Vokalensemble wurde 2014 auf Initiative von Marc Fitze und Michael Kreis gegründet. Cantemus Heiliggeist ist das einzige fest zur Heiliggeistkirche Bern zugehörige Vokalensemble. Aufgabe von Cantemus Heiliggeist ist es, vier bis fünfmalim Jahr im Rahmen von Kantatengottesdiensten, Mittagskonzerten und Projekten der Konzertreihe BarockZentrum Heiliggeist aufzutreten. Das Ensemble war daneben auch zu Gast in der Kathedrale Lausanne und im Berner Münster. 2014 stand ausschliesslich Musik von Johann Sebastian Bach auf dem Programm. 2015 kamen die,Via Crucis» von Liszt, spanische Barockmusik zur Einweihung der neuen Truhenorgel und Gounods Requiem zu Gehör. 2016 wurde Bach’s Johannespassionund Vivaldi’s Gloria in der Originalfassung für Frauenchor aufgeführt. Das Ensemble besteht je nach Projekt aus 18 bis 30 Sängerinnen und Sängern aus Bern und Umgebung. Für die wechselnden Besetzungen sind jeweils erfahrene Sängerinnen und Sänger, welche das Anforderungs-Niveau erfüllen, zugelassen.

Barockorchester «amici musici»

Sabine Stoffer (Violino I), Javier Lopez Sanz (Violino II), Céline Portat (Viola), Miyuki Okumura (Flauto traverso), Marc Bonastre (Oboe/Oboe d’amore), Olga Marulanda (Oboe), Mirjam Hüttner (Taille/Oboe da Caccia), Adrià Sànchez (Fagott), Esther Monnat (Violoncello), Markus Bernhard (Violone),Vincent Flückiger (Laute), Marc Fitze (Organo obligato)