Anne-Florence Marbot ist in Bern geboren und erhält ihre erste musikalische Grundlage bei ihrer Mutter, einer Pianistin. Nach der Ausbildung zur Primarlehrerin studiert sie an der Hochschule der Künste Bern bei Prof. M. Kohler und der Staatlichen Musikhochschule Freiburg im Breisgau bei Prof. D. Wirtz Gesang. Die Ausbildung zur Opernsängerin am Schweizer Opernstudio schliesst sie mit Auszeichnung ab. Von 2003 bis 2006 folgt ein Festengagement am Ensemble-Theater Biel /Solothurn. Dort interpretiert sie Rollen wie Zerlina in Don Giovanni, Olympia in Hoffmanns Erzählungen, Titelpartien in Antigone und Zaide, Christel in Vogelhändler, Julia in Vetter aus Dingsda, Servilia in Clemenza di Tito und Giulietta in Capuleti ed i Montecchi. Sie ist regelmässiger Gast an Schweizer Sommerfestspielen, wie Solothurner Classics, Murten Classics, Sommeroper Schloss Hallwyl, Selzacher Sommerfestspiele (Titelpartie in Martha, Elvira in Italiana in Algeri, Olympia und Antonia in Hoffmanns Erzählungen, Margarete in Faust) und dem internationalen Kulturfestival Resonanzen in St. Moritz. mehr

 

 

Alexandre Dubach, geboren in Thun, gewann nach zwei Jahren Unterricht bei Elisabeth Schöni als Schweizer Geiger mit 9 den 1. Preis am Concours National der EXPO 1964 in Lausanne, am Klavier begleitet von seiner Schwester Daniela. Als Schüler von Ulrich Lehmann, Nathan Milstein und Yehudi Menuhin debutierte er 15-jährig in Mendelssohns Violinonzert mit dem Tonhalleorchester Zürich, wo er später als Konzertmeister wirkte. Er nahm mit Erfolg an internationalen Wettbewerben teil, u.a. in Senigallia, Wien, Napoli, Gernsbach, Freiburg, Vercelli. Er gewann dabei mehrere 1. Preise wie den „Premio Lipizer“ in Gorizia (Italien). Im Jahr 2000 hat ihm die Stadt Thun ihren Kulturpreis verliehen. Seine Claves-Einspielung der 6 Violinkonzerte von Niccolo Pagagnini mit dem Orchestre Philharmonique de Monte Carlo findet auch in der Fachliteratur grosse Anerkennung (u.a. im Atlantis-Buch „Grosse Geiger unserer Zeit“ von J. Hartnack). Neben eigenen Kadenzen schreibt Alexandre Dubach Arrangements für Solovioline und verschiedene Formationen. Alexandre Dubach hat u.a. in Castel del Monte, an den internationalen Meisterkursen in Zürich sowie in Sion unterrichtet und ist auch im Osten ein gefragter Lehrer. Seine letzten Tourneen führten Alexandre Dubach nach Rumänien, China, Deutschland, Kosovo, Italien, Frankreich und Bulgarien.

 

 

Lorenz Indermühle studierte nach dem Primarlehrerdiplom Musik mit Hauptfach Violine am Konservatorium Bern und an der Musikhochschule Zürich, sowie Barockvioline im Nachdiplomstudium an der Schoola Cantorum Basel. Er erhielt 1995 den Thuner Kulturförderpreis. Es folgte ein Studium der Musikwissenschaften an der Uni Bern, Dirigier- und Gesangsunterricht an der HKB mit Abschluss Musiklehrer Sek 2. Wärend sechs Jahren Unterichtstätigkeit am Gymnasium Schadau Thun als freischaffender Musiker, tourte er als Mitglied zahlreicher Ensembles (u.a. European Union Baroque Orchestra, Orpheon Consort Wien, Festival Strings Lucerne etc.) durch Europa und Asien. Lorenz Indermühle ist Mitglied des Alexander Dubach-Quartetts und Chamber Aartist Orchestras und Gastdirigent des Orquestra Ciudad Granada.

 

 

Geboren in Tokio, begann Fumi Nakamura mit sechs Jahren Klavier und mit zehn Jahren Violine zu spielen. Nach dem Abschluss an der Tokyo University of the Arts setzte sie ihr Studium an der Haute École de Musique de Lausanne fort und erwarb Master-Diplome in den Fächern Konzert- und Orchesterperformance. 2014/15 war sie als DAS-Academy-Studentin beim Orchestre de la Suisse Romande tätig, u. a. auf einer USA-Tournee unter Charles Dutoit. Seither tritt sie im OSR regelmässig als Zuzügerin auf, ebenso bei weiteren professionellen Orchestern in Japan und der Schweiz.

 

 

Andreas Graf studierte zunächst bei Prof. Peter Hörr in Bern, später bei Prof. Michael Sanderling in Berlin und Frankfurt, wo er mit dem Solistendiplom abschloss. Weitere wichtige künstlerische Impulse erhielt er u.a. von Janos Starker, Wolfgang Boettcher, Ralph Kirshbaum und Gustav Rivinius. Solistische Zusammenarbeit erfolgte u.a. mit den Nürnberger Symphonikern, dem Philharmonischen Orchester Kiel, der Jenaer Philharmonie, dem Berner Kammerorchester und dem Schweizer Kammerorchester. Andreas Graf gastierte als Solocellist bei verschiedenen Orchestern und verfolgt eine intensive kammermusikalische Tätigkeit. 2007 war er als Aushilfe bei den Bamberger Symphonikern engagiert. Seit der Spielzeit 2007/2008 gehört er dem Berner Symphonieorchester an. Er war an diversen CD- und Rundfunkaufnahmen beteiligt sowie mehrmals zu Gast bei internationalen Musikfestivals. www.andreasgraf.com

 

 

 
Marc Fitze unterrichtet Orgel am Konservatorium Bern und ist Organist an der Heiliggeistkirche Bern, wo er ein vielfältiges musikalisches Programm und die
Konzertreihe des BarockZentrums betreut. Seine Konzerttätigkeit umfasst Auftritte in der Schweiz, Deutschland, Italien,
Frankreich, England, Spanien, Ukraine, Mexico, Israel, Niederlande, USA und Japan. Er war in den vergangenen Jahren in renommierten Konzertreihen zu Gast wie Lucerne Festival, Minato Mirail Hall Yokohama, Eglise St. Clothilde de Paris, Victoria
Hall Genève, Internationales Orgelfestival Rapallo, St. Bavo Haarlem, etc. Er hat Radio- und CD-Aufnahmen in der Schweiz und in den USA gemacht. Er ist Mitglied der Real Ixcuintleria, der Association des Amis de l’Art de Marcel Dupré,
und als Nachfolger von Marie-Claire Alain Vize-Präsident der internationalen JehanAlain-Gesellschaft mit Sitz in Romainmôtier. Er studierte an der Musikakademie Basel in der Orgelklasse von Guy Bovet und am New England Conservatory of Music in Boston/USA bei Prof. Yuko Hayashi. Seine Studien schloss er in Basel mit dem Lehrdiplom und dem Solistendiplom ab und wurde 2002 mit dem Hans-Balmer-Preis für das beste Orgeldiplom des Jahres ausgezeichnet. Weiterführende Studien machte er bei Marie-Claire Alain, JeanBoyer, William Porter, luigi Fernando tagliavini, Peter Planyavsky und Joris Verdin. Er hat sich ausserdem auf das Kunstharmonium und seine historische Aufführungspraxis spezialisiert und besitzt eine Privatsammlung historischer Mustel- Harmoniuminstrumente. Seit 2009 konzertiert er als solistischer Harmoniumspieler und als Zuzüger in grösseren Ensembles (Wiener Symphoniker, MusikkollegiumWinterthur, Berner Symphonieorchester und Zürcher Kammerorchester).